Russland hat Kiew und umliegende Gebiete mit einem Großangriff attackiert, bei dem zum dritten Mal die Hyperschall-Rakete Oreschnik eingesetzt wurde. Bei dem Angriff wurden mindestens zwei Menschen getötet und Dutzende verletzt, wobei die Opferzahlen je nach Quelle zwischen 56 und 81 Verletzten variieren.

Der Angriff traf mehrere zivile und staatliche Einrichtungen in der ukrainischen Hauptstadt. Besonders betroffen waren eine Wasserversorgungsanlage, ein Markt, Wohngebäude und Schulen. Das Gebäude des ukrainischen Ministerkabinetts wurde ebenfalls beschädigt. Nach Angaben des ukrainischen Kulturministeriums wurden sieben führende Kultureinrichtungen in Kiew durch den nächtlichen Angriff in Mitleidenschaft gezogen.
Die Oreschnik-Rakete, deren Name auf Russisch "Haselnussstrauch" bedeutet, ist eine atomwaffenfähige Hyperschallwaffe, die auf Basis eines Befehls von Präsident Putin aus dem Jahr 2023 entwickelt wurde. Russland hatte diese Waffe bereits zweimal zuvor in dem Konflikt eingesetzt. Die Rakete gilt als besonders schwer abzufangen aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit und Manövrierfähigkeit.
Ukrainische Beamte berichteten, dass bei dem koordinierten Angriff etwa 600 Drohnen und 90 Raketen abgefeuert wurden. Der Angriff erfolgte in den frühen Morgenstunden und traf die Stadt Bila Tserkva in der Region Kiew mit der Oreschnik-Rakete, wie Präsident Wolodymyr Selenskyj mitteilte.
Russland rechtfertigte den Angriff als Vergeltungsmaßnahme für ukrainische Angriffe auf russisch kontrollierte Gebiete in der Region Luhansk. Zuvor hatte Präsident Putin Vergeltung für ukrainische Angriffe auf russisches Territorium angedroht. Die russische Seite behauptete, erfolgreich ukrainische Militärinfrastruktur getroffen zu haben.
Die Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung waren erheblich. Lokale Geschäfte und Unternehmen wurden schwer getroffen, darunter ein Café, das erst am Tag zuvor eröffnet hatte. Die Schäden an der zivilen Infrastruktur unterstreichen das Muster russischer Angriffe, die häufig zivile Ziele treffen.
Der Angriff wird von internationalen Beobachtern als weitere Eskalation in Russlands Kriegsführung gegen die Ukraine gewertet. Die Verwendung fortschrittlicher Hyperschallwaffen gegen zivile Ziele stellt eine neue Dimension in dem Konflikt dar, der bereits seit fast drei Jahren andauert.
Die genauen Umstände und die vollständige Schadensbilanz werden noch ermittelt. Rettungskräfte arbeiten weiterhin daran, Verletzte zu versorgen und die Schäden an der Infrastruktur zu bewerten. Die ukrainischen Behörden haben angekündigt, die internationale Gemeinschaft über die Details des Angriffs zu informieren.
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Was offen bleibt
Mindestens 2 Menschen wurden getötet und zwischen 56-81 verletzt
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- Detaillierte Opferzahlen und zivile Schäden
- Internationale Reaktionen auf den Angriff
- Russische Rechtfertigung des Angriffs
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Was gesichert ist
- Das Gebäude des ukrainischen Ministerkabinetts wurde beschädigt
- Russland setzte die Oreschnik-Hyperschallrakete zum dritten Mal im Konflikt ein
- Etwa 600 Drohnen und 90 Raketen wurden im Angriff eingesetzt
Was offen bleibt
- Mindestens 2 Menschen wurden getötet und zwischen 56-81 verletzt
Warum es wichtig ist
Die Berichterstattung ist nicht völlig gespalten, aber auch nicht deckungsgleich. Das macht den Vergleich nützlich: Die Faktenbasis zeigt den gemeinsamen Kern, die Perspektiven zeigen, wo politische, regionale oder institutionelle Interessen die Gewichtung verändern.
Chronologie
The Guardian · 24. Mai 2026 um 14:07
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