Der Mai 2024 war weltweit der zweitheiß este Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, wie der Klimaüberwachungsdienst Copernicus der Europäischen Union am Mittwoch mitteilte. Europa war dabei besonders von einer ungewöhnlich frühen und intensiven Hitzewelle betroffen, die Temperaturen weit über dem normalen Niveau brachte.

Nach Angaben des Copernicus Climate Change Service (C3S) lag die durchschnittliche globale Temperatur im Mai 1,42 Grad Celsius über dem vorindustriellen Durchschnitt des 19. Jahrhunderts. Diese Temperaturanomalie reiht sich in eine Serie von Rekordtemperaturen ein, die in den vergangenen Jahren immer häufiger aufgetreten sind.
Besonders dramatisch war die Situation in Westeuropa, wo mehrere Länder neue Temperaturrekorde verzeichneten. Großbritannien, Frankreich, Irland und Portugal meldeten außergewöhnlich hohe Werte für den Monat Mai. Die extreme Hitze wurde durch eine sogenannte 'Hitzekuppel' verursacht - eine Masse warmer Luft aus Nordafrika, die sich über weite Teile Westeuropas ausbreitete und dort für anhaltend hohe Temperaturen sorgte.
Der Copernicus-Dienst, der als eine der führenden Institutionen für Klimadatenanalyse gilt, sammelt und auswertet Temperaturdaten aus der ganzen Welt. Die Organisation verwendet sowohl Satellitendaten als auch Messungen von Wetterstationen, um präzise globale Temperaturtrends zu ermitteln. Die aktuellen Daten bestätigen einen anhaltenden Trend steigender Durchschnittstemperaturen weltweit.
Klimawissenschaftler bezeichnen solche Extremwetterereignisse zunehmend als die 'neue Normalität' für Europa und andere Regionen der Welt. Der frühe Zeitpunkt der Hitzewelle in Europa ist dabei besonders besorgniserregend, da er auf veränderte saisonale Muster hindeutet. Normalerweise treten die höchsten Temperaturen in Europa erst in den Sommermonaten Juli und August auf.
Die Auswirkungen der Hitzewelle waren in verschiedenen europäischen Städten deutlich spürbar. In Wien beispielsweise suchten Menschen Abkühlung unter Wasserfontänen und anderen öffentlichen Kühlmöglichkeiten. Ähnliche Szenen spielten sich in anderen europäischen Metropolen ab, wo die Bevölkerung mit ungewöhnlich hohen Temperaturen für die Jahreszeit konfrontiert war.
Die aktuellen Temperaturrekorde fügen sich in ein größeres Muster beschleunigter Klimaveränderungen ein. Wissenschaftler warnen seit Jahren vor den Folgen steigender Treibhausgaskonzentrationen in der Atmosphäre. Die Häufung von Temperaturrekorden in den vergangenen Jahren unterstützt diese Prognosen und zeigt die Dringlichkeit von Klimaschutzmaßnahmen auf.
Für die kommenden Monate erwarten Meteorologen eine Fortsetzung überdurchschnittlich warmer Temperaturen in vielen Regionen Europas. Die frühe Hitzewelle könnte ein Vorbote für einen besonders heißen Sommer 2024 sein, was weitere Herausforderungen für Landwirtschaft, Energieversorgung und öffentliche Gesundheit mit sich bringen könnte.
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Die durchschnittliche globale Temperatur im Mai lag 1,42 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau
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Die Quellenlage wirkt vergleichsweise konsistent. Gerade deshalb lohnt sich der Blick auf Details: Kleine Unterschiede in Begriffen, Auslassungen und Quellenwahl können zeigen, welche Aspekte für einzelne Regionen wichtig sind.
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Was gesichert ist
- Die durchschnittliche globale Temperatur im Mai lag 1,42 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau
- Mai 2024 war weltweit der zweitheiß este Monat seit Aufzeichnungsbeginn
- Eine Hitzekuppel warmer Luft aus Nordafrika verursachte die hohen Temperaturen in Westeuropa
- Großbritannien, Frankreich, Irland und Portugal brachen Temperaturrekorde
Warum es wichtig ist
Die Quellenlage wirkt vergleichsweise konsistent. Gerade deshalb lohnt sich der Blick auf Details: Kleine Unterschiede in Begriffen, Auslassungen und Quellenwahl können zeigen, welche Aspekte für einzelne Regionen wichtig sind.
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