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Israel und die Hezbollah haben sich am 19. Juni 2026 auf einen ab 16 Uhr Ortszeit geltenden Waffenstillstand geeinigt, vermittelt von den USA und Katar mit Unterstützung Irans. Zuvor war es zu einer schweren Eskalation gekommen: Israelische Angriffe töteten laut libanesischem Gesundheitsministerium mindestens 47 Menschen, Hezbollah tötete vier israelische Soldaten. Die Gewalt brach nur einen Tag nach der Unterzeichnung eines US-iranischen Memorandums zur Beendigung des Nahostkriegs aus und brachte dieses unter Druck. Für Freitag geplante US-iranische Gespräche in der Schweiz wurden abgesagt. Israelische Minister wie Itamar Ben Gvir forderten harte Vergeltung, Premier Netanjahu kündigte einen andauernden Truppenaufenthalt im Südlibanon an. Trotz der Waffenruhe wurden danach weitere israelische Angriffe gemeldet, was Zweifel an deren Umsetzung nährt. Libanons Präsident Aoun verurteilte die Eskalation als Gefahr für die Bemühungen um dauerhaften Frieden. Die Situation bleibt instabil und die Berichte widersprüchlich.
Bei der Fußball-WM 2026 sorgte die Aufhebung einer Roten-Karten-Sperre gegen den US-Stürmer Folarin Balogun für erhebliche Kontroversen. Balogun war im Achtelfinale gegen Bosnien und Herzegowina vom Platz gestellt worden, was ihn für das Spiel gegen Belgien gesperrt hätte. Das FIFA-Disziplinarkomitee hob die Sperre jedoch auf, nachdem US-Präsident Donald Trump nach eigener Aussage persönlich bei FIFA-Präsident Gianni Infantino angerufen hatte, um eine Überprüfung der Entscheidung zu erwirken. Trump bezeichnete den Schiedsrichter als „schrecklich“ und die ursprüngliche Entscheidung als unfair. Der Vorgang gilt als beispiellos in der Geschichte der Weltmeisterschaften. Belgien, der nächste Gegner der USA, reagierte empört und legte offiziell Berufung ein, während die UEFA von einer „roten Linie“ sprach, die überschritten worden sei. Auch ehemalige FIFA-Funktionäre wie Sepp Blatter kritisierten die Entscheidung öffentlich. Deutsche Medien thematisierten zudem die langjährige persönliche Nähe zwischen Trump und Infantino sowie die Ironie, dass Trumps Einwanderungspolitik Menschen wie Balogun die Staatsbürgerschaft verweigern würde. Der Fall wird von vielen als Symbol für politische Einflussnahme auf sportliche Entscheidungen gewertet. Wie die Berufung Belgiens ausgeht und welche Konsequenzen der Vorfall für FIFA-Regularien hat, ist derzeit offen.
Norwegen hat Brasilien im WM-Achtelfinale 2026 mit 2:1 besiegt, wobei Erling Haaland beide Tore erzielte und damit zu den Topscorern des Turniers aufstieg. Brasiliens Anschlusstreffer kam von Neymar per Elfmeter in der Nachspielzeit. Direkt nach dem Spiel sagte Neymar in einem Interview, seine Zeit im Nationaltrikot sei vorbei, was weltweit als möglicher Rücktritt interpretiert wurde. Eine offizielle, formelle Rücktrittserklärung liegt bislang nicht vor. Neymar ist Brasiliens historischer Top-Torschütze und einer der einflussreichsten Spieler des Landes der letzten Jahre. Trainer Carlo Ancelotti äußerte sich nach dem Ausscheiden und sprach von einem neuen Zyklus für die Mannschaft. Für Norwegen bedeutet der Sieg das erste Erreichen eines WM-Viertelfinales in der Vereinsgeschichte des Verbands. Das Team trifft dort auf den Sieger der Partie zwischen Mexiko und England. Die Geschichte wurde international breit aufgegriffen, sowohl wegen der sportlichen Überraschung als auch wegen der Bedeutung für Neymars Karriere. Unklar bleibt, ob seine Aussage endgültig ist oder emotional bedingt war.
Nach neuen israelischen Luftangriffen im Süden und Osten Libanons hat Iran nach eigenen Angaben die Straße von Hormus erneut für den Schiffsverkehr gesperrt. Ein iranisches Militärkommando erklärte dies als ersten Schritt einer Reaktion auf einen israelischen Bruch von Zusagen und drohte weitere Maßnahmen an. Die Ankündigung erfolgte einen Tag nach Inkrafttreten eines Waffenstillstands zwischen Israel und der Hisbollah. Libanesische Gesundheitsbehörden meldeten dutzende Tote durch israelische Angriffe in den Stunden danach, mit stark schwankenden Opferzahlen zwischen Quellen. Israel begründete die Angriffe mit Hisbollah-Beschuss israelischer Stellungen im Südlibanon. Später ordneten Netanyahu und Katz laut israelischen Medien die Einstellung der Angriffe an, ohne Rückzug aus besetzten Gebieten. Ein israelischer Angriff in Gaza tötete zudem einen Al-Jazeera-Kameramann, was international scharf kritisiert wurde. Die Ereignisse überschneiden sich mit laufenden US-iranischen Verhandlungen über ein Interimsabkommen in der Schweiz. Die Hormus-Sperrung hat wegen des globalen Öltransports erhebliche wirtschaftliche Tragweite. Die Faktenlage bleibt in Teilen unklar und widersprüchlich.
Die Internationale Seeschifffahrts-Organisation (IMO) hat ihren Plan zur Evakuierung von in der Straße von Hormus gestrandeten Schiffen gestoppt, nachdem am 25. Juni 2026 ein Frachtschiff vor der Küste Omans von einem unbekannten Projektil getroffen wurde. Der Evakuierungsplan sollte etwa 11.000 Seeleute und ihre Schiffe aus dem Persischen Golf bringen, nachdem der zentrale Schifffahrtskanal vermint und gesperrt worden war. Das getroffene Schiff nahm nicht am IMO-Programm teil, doch der Angriff ereignete sich kurz nach der Durchfahrt mehrerer Tanker auf einer UN-unterstützten Route. US-Beamte erklärten, ein iranischer Drohnenangriff habe das Schiff getroffen; die IRGC hatten zuvor gewarnt, nur von Iran genehmigte Routen zu nutzen. Der Vorfall belastet ein fragiles Abkommen zwischen den USA und Iran nach dem jüngsten Krieg. US-Außenminister Marco Rubio traf sich zeitgleich mit Golfstaaten-Vertretern in Manama, um Irans Ansprüche auf die Wasserstraße zurückzuweisen. Oman hatte zuvor eine neue, mit der IMO koordinierte Route vorgeschlagen, verbunden mit einem Plan für eine künftige gebührenbasierte Verwaltung der Straße – dieser Vorschlag wurde vom Iran abgelehnt. Der Schiffsverkehr liegt weiterhin deutlich unter dem Niveau vor dem Krieg. Der Vorfall zeigt die anhaltende Instabilität einer der weltweit wichtigsten Öltransportrouten.
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